Angelika ZacekTheaterregisseurin



2018 - Biedermann und die Brandstifter

Premiere: 25. Februar 2018 Landestheater Altenburg

Termine

2017 - Das brennende Aquarium

Dialoge von Ronald D. Laing
Premiere: 18. November 2017 Staatstheater Cottbus
Bühne: Pascale Arndtz
Kostüme: Angelika Zacek
Besetzung: Kristin Muthwill, Boris Schwiebert

Termine

2017 - Zehn kleine Marzipanschweine

Jörg Menke-Peitzmeyer
Premiere: 26. April 2017 Volkstheater Rostock
Ausstattung: Angelika Zacek
Besetzung: Friederike Drews

2017 - Demut vor deinen Taten Baby

Laura Naumann
Premiere: 22. April 2017
Bühne: Angelika Zacek
Kostüme: Lisa-Doroteé Franke
Besetzung: Friederike Drews, Anja Willutzki, Cornelia Wöß


"Pussy Riot auf Deutsch: „Demut vor deinen Taten Baby “ von Laura Naumann feierte am Volkstheater Rostock Premiere" ..."das Werk wurde bei der Premiere am Samstagabend im Volkstheater Rostock zum surreal-grandiosen Theatervergnügen. Rebellisch und rebellenkritisch zugleich, witzig-subversiv in jeder Richtung rocken sich die drei im Ateliertheater durch deutsche Mentalitäten." "Bis dahin wirkt das Stück wie ein Rekurs auf die einstige (west-)deutsche Spaßguerilla der Sechziger, die später durch die staatstragende Spaßgesellschaft in Vergessenheit gebracht wurde. Heute mag die Umkehrung zum Guerilla-Spaß eher die Frage aufwerfen, ob es gegenwärtig legitim sei, in Zeiten echten Terrors so lustig mit Spaß-Terror Theater zu spielen. Ich denke: Ja, jetzt erst recht! Zumal die sinnreiche Inszenierung von Regisseurin Angelika Zacek diese Mehrdeutigkeit selbst hervorhebt: Die Maschinengewehrsalven klingen lauter als nur Spaß (und erinnern an echte Anschläge), und eine atemlose Pussy-Riot-Passage gegen Ende macht selbst den riskanten Ernst solcher Muschikrawall-Peformance deutlich. "

2016 - Der zerbrochene Krug

Heinrich von Kleist
Premiere: 30. Juni 2016, Schlossfestspiele Ettlingen
Bühne: Steven Koop
Kostüme: Anne Weiler
Besetzung: Stephanie Brenner, Nicole Janze, Steffen Happel, Thomas Heller, Harald Schröpfer,
Dirk Waanders, Eric van der Zwaag


Angelika Zacek sieht in diesem Stück den Kampf um globale Gerechtigkeit, "Der zerbrochene Krug steht symbolisch für unsere kaputte Welt. Korruption, Machtmißbrauch, Unterdrückung, Ausbeutung und Betrug finden in großem Stil statt." sagt die Regisseurin. Dass das Ungerecht ist und den meisten Menschen nicht gut tut zeigt Ihre Inszenierung in Ettlingen eindrucksvoll, die in traumwandlerischen Zwischen-Szenen Adam und Eva zusammen mit dem Teufel durchs Paradies tänzeln lässt. So bewahrheitet sich die Erkenntnis, dass hinter einer Komödie oftmals ein tragischer Kern steckt.

2015 - Lola

Rainer Werner Fassbinder
Premiere: 5. September 2015, Stadttheater Rendsburg
Ausstattung: Martin Fischer
Musikalische Leitung: Dietrich Bartsch
Besetzung: Katrin Schlomm, René Rollin, Stefan Hufschmidt, Christian Simon, Johannes Lachenmeier, Ingeborg Losch


Bevor das bunte Treiben auf der Bühne beginnt, verschließt der Eiserne Vorhang, jene undurchdringliche Brandschutzmaßnahme, den Blick auf die Szene. Kalt, grau, hässlich. Kurz darauf wird das metallene Ungetüm zur Projektionsfläche für schwarz-weiße Kriegs- und Nachkriegsbilder, für Aufnahmen von Soldaten, Feuergefechten und Flüchtlingsströmen. Durch diese eindringlich skizzierten historischen und soziologischen Hintergründe gelingt Regisseurin Angelika Zacek ein überaus gelungener Einstieg in das Stück. Deutliche aktuelle Bezüge inklusive.


Hannes Hansen:
...Dort übt sich Lola im Poledancing, dort lässt sich Johannes Lachenmeiers Bürgermeister am Halsband durch den Salon führen, wird Christian Simons Stadtangestellter Esslin unvermittelt vom ehrpusseligen Moralisten zum selig in die sexuell aufgeladene korrupte Atmosphäre eintauchenden Transvestiten mit Strapsen und High Heels. Eine zuckersüße Liebesszene, in der Von Bohm und Lola den Kanon „Abendstille überall“ intonieren, tut ein Übriges, das Stück in der sarkastisch überzeichneten Farce anzusiedeln. Das turbulente, über weite Strecken grotesk überdrehte und mitunter slapstick-artige Geschehen gewinnt auf Martin Fischers Bühne gehörig an Rasanz. Wie ein Karussell dreht sich das dreiteilige Bühnenbild in immer gleicher Routine, ein gelungenes Bild für den rasenden Stillstand der Adenauer-Jahre. So sind Bordell, Büro und ein unspezifischer Ort letztlich nur unterschiedlich ausgestaltete Metaphern für den immer gleichen Geist, der das Stück durchzieht, die Gier nach Geld und sexueller Ausschweifung.

2015 - Räuberhände

Finn-Ole Heinrich
Premiere: 4. Juli 2015, Junges Staatstheater Parchim
Bühne: Birgit Voß
Kostüme: Birgit Voß
Besetzung: Julian Dietz, David Kopp

2015 - Frau Warrens Beruf

George Bernard Shaw
Premiere: 12 April 2015, SH - Landestheater & Sinfonieorchester
Bühne: Indra Nauck
Kostüme: Indra Nauck
Besetzung: Karin Winkler, Thyra Uhde, Jürgen Böhm, Uwe Kramer, Daniel Ratthei, Stefan Wunder



30 Jahre lang war es verboten G.B.Shaw 1893 geschriebenes Skandalstück. Das Stück um Kapitalismuskritik und das Recht der Frau auf ein selbstbestimmtes Leben hat an Aktualität nicht verloren... Selbstachtung und das Einfordern gegenseitigen Respekts sind weitere Themen der Inszenierung von Angelika Zacek. Zwischen den hitzigen Auseinandersetzungen der Frauen werden die Männer zu - wenn auch fein gezeichneten - Randfiguren. Der Geschlechterkampf geht weiter... Verdienter heftiger Applaus!

2014 - Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessing
Premiere: 3.7.2014, Schlossfestspiele Ettlingen
Bühne: Steven Koop
Kostüme: Anne Weiler
Musik: Jürgen Voigt
Besetzung: Benedict Freitag, Michael Schmitter, Joanna Tsching, Juliane Fechter, Peer Roffendorf, Maja Müller, Wolfgang Grindemann, Thomas Heller, Peter Kempkes



"Welch ein Wagnis... Eine altbekannt fast zur Kalenderweisheit totzitierte Geschichte... Aber kann das fast drei Stunden lang tragen? Die klare Antwort nach der Premiere: Ja! Und wie! ...." Gut erzählt!..Genau das gelingt der Regisseuren Angelika Zacek und ihrem gut zusammengesetzen Ensemble. Sie erzählen diesen zentralen Text deutscher Aufklärung so gut, dass man so gebannt folgt, wie Saladin der Erzählung von Nathan.... Langer heftiger Applaus."


Badisches Tagblatt vom 5.7.2014 von Ute Bauermeister
..." Angelika Zacek hat den unverwüstlichen und nach wie vor brisanten Klassiker als dichte sich auf die Kraft der Worte konzentrierende Inszenierung, ganz sachte und behutsam auf die Ettlinger Schlossfestspielbühne gebracht.... ...Es gelingt Angelika Zacek aus dem "Nathan" die zeitlose Botschaft herauszuarbeiten, die sie ganz am Schluss geschickt ausweitet: Als sich alle in den Armen liegen miteinander versöhnt und sogar verwandt ... da tritt auf einmal ein asiatischer Mann im Anzug auf die Bühne und wirft einen Gruß in die Runde, den er beharrlich wiederholt, gewissermaßen als Aufforderung - auch ich gehöre dazu, wie es Nathan zuvor sagte "Ich weiß das alle Länder gute Menschen tragen"... nach der zweieinhalbstündigen Schauspielpremiere spendet ein begeistertes Publikum starken Applaus für eine beeindruckende Inszenierung..."

2014 - Der Weibsteufel

Karl Schönherr
Premiere: 22. Mai 2014, LT Detmold
Bühne: Alexander Martynow
Kostüme: Alexander Martynow
Besetzung: Ewa Rataj, Simon Breuer, Christop Gummert

2013 - Der Vorname

Matthieu Delaporte, Alexandre de la Patelliére
Premiere: 29. Dezember 2013, LB - Schleswig Holstein
Bühne: Ines Alda
Kostüme: Ines Alda
Besetzung: Friederike Butzengeiger, Katrin Schlomm, Tobias Bode, Simon Keel, Michael Kientzle

2013 - Feuchtgebiete - Österreichische Erstaufführung

Nach dem Roman von Charlotte Roche
Premiere: 20. November 2013, Garage X Wien
Bühne: Renato Uz
Kostüme: Renato Uz
Besetzung: Nina Horvath, Nicola Schössler, Anna Franziska Srna


„Nina Horvath, Nicola Schössler und Anna Franziska Srna teilen sich den Monolog und somit die Hauptfigur. Ihr hohes Tempo und das bemerkenswerte Timingsorgen für kurzweilige Unterhaltung.“ - Kurier


„Die drei ... Schauspielerinnen absolvieren einen furiosen Parforceritt...“ - Die Presse


„Regisseurin Angelika Zacek ist ein durchaus kurzweiliger Abend geglückt, ein 70-minütiges Pamphlet gegen die Pin-up-Kultur der Werbebilder.“ - Wiener Zeitung

2013 - Tod eines Handlungsreisenden

Arthur Miller
Premiere: 15. September 2013, LB Schleswig Holstein
Bühne: Ines Alda
Kostüme: Ines Alda
Besetzung: Stefan Hufschmidt, Tobias Bode, Michael Kientzle, Reiner Schleberger, Stefan Wunder, Heidi Züger, Wiebke Wackermann


"...Rauschender Premierenapplaus am Sonntag im Slesvighus. Angelika Zacek bescherte dem Landestheater mit ihrer packenden Inszenierung von Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" einen Spielzeitauftakt nach Maß..." Von Sabine Christiani, SHZ, 17.09.2013

2013 - Tschick

Wolfgang Herrendorf
Premiere: 27. April 2013, Junges Staatstheater Parchim
Bühne: Luise Czerwonatis
Kostüme: Luise Czerwonatis
Besetzung: David Kopp, Steffen Schlösser, Carolin Bauer


"Mit Vollgas durch die Pubertät... Es geht richtig los auf der völlig schwarz gehaltenen Bühne des Malsaals. Steffen Schlösser, David Kopp und Carolin Bauer schaffen, mit dem Minimum-Bühnenbild ...nur alte Reifen... in knapp anderthalb Stunden eine rasante, manchmal brüllend komische, aber auch anrührende Geschichte von Einsamkeit, Freundschaft und Liebe, vom Erwachsenwerden und von sexueller Identität zu erzählen... ... Die Parchimer Inszenierung der Roman-Adaption funktioniert in ihrer reduzierten Art tadellos - sobald man das Prinzip der wechselnden Rollen kapiert hat......Es ist eben Rock ’n’ Roll. Maik und Tschick werden ein Stückchen älter, es war wohl der Sommer ihres Lebens. So ein Stück holt nicht nur die Jugendlichen ab, auch längst erwachsene Zuschauer können sich das anschauen. Mit ein bisschen Wehmut vielleicht, denn so einen Sommer hatten wir alle irgendwie..." Von Philip Schroeder, Schweriner Volkszeitung, 30.04.2013

2012 - Biedermann und Brandstifter

Max Frisch
Premiere: 23 September 2012
LB Schleswig Holstein
Bühne: Heike Mirbach
Kostüme: Heike Mirbach
Besetzung: Maria Steurich, Wiebke Wackermann, Uwe Kramer, René Rollin, Reiner Schleberger, Felix Ströbel


„…Angelika Zacek hat die Steilvorlage der Satire genutzt und ihre pointierte Inszenierung mit kurzen performativen Szenen zu Klimawandel, Terrorismus, Atomenergie und Euro -Kapitalismus durchsetzt. Das gelingt meist unaufdringlich und manchmal spektakulär – zur Freude des Publikums, das die gut besuchte Premiere mit ausgiebigem Applaus bedachte...“ Von Sabine Tholund, Kieler Nachrichten, 25.09.2012 „…obwohl fast 50 Jahre alt, an Zeitlosigkeit nichts verloren hat….“ „…Bis die Protagonisten im Chaos der blutrot ausgeleuchteten Bühne wie hingerafft liegen bleiben – ein Bild das Assoziationen an Opfer eines Terroranschlages oder einer Naturkatastrophe provoziert – erlebte das Premierenpublikum im Slesvighus ein wunderbar böses, in seiner komischen Überzeichnung maßvoll gehaltenes Spiel, das mit reichlich verdientem Applaus bedacht wurde…“ Von Sabine Christiani, Schleswiger Nachrichten, Flensburger Tagesblatt, Schlesw. Holst. Landeszeitung, Rendsburg, 25.09.2012

2012 - Agent im Spiel

David S. Craig
Premiere: 13 April 2011
Schlosstheater Schönbrunn, Koproduktion Theater der Jugend mit Max Reinhardt Seminar Wien
Bühne: Heike Mirbach
Kostüme: Heike Mirbach
Video: Andreas Zacek
Besetzung: Marlena Keil, Elisa Ueberschär, Sebastian Schmeck, Julian Schneider


„…Danach allerdings reißen sie in witzigen Szenen das Publikum zu vielen Lachern mit und sorgen in traurigen Momenten auch für die eine oder andere Träne, hin und wieder auch für gruselig - schockierende Momente beim intensiven Eintauchen in Operationsspielchen…“ Von Heinz Wagner, Kurier, 13.04.2012

2011 - Emilia Galotti

Gotthold Ephraim Lessing
Premiere: 10 Dezember 2011
Mainfranken Theater Würzburg
Bühne: Stella Kasparek
Kostüme: Kristopher Kempf
Besetzung: Maria Brendl, Anne Diemer, Christina Motsch, Torben Föllner, Kai Christian Moritz, Klaus Müller-Beck, Philipp Reinheimer


„…Stürmischer Beifall für das Lessing-Stück in den Kammerspielen des Mainfranken Theaters…“ „…In einem Vorspiel liefern die sieben Darsteller…in kurzen Statements eine Fülle möglicher Erwartungen - um sie anschließend ebenso wie die gewohnte Rezeptionsgeschichte des Textes sämtlich zu unterlaufen...“ „…Denn Angelika Zaceks packende Inszenierung entpuppt sich als gelungener Spagat zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert…“ „…Zugrunde liegt ihr die These, dass Lessings Figuren weniger durch die Standes- und Machtunterschiede zwischen Adel und Bürgertum getrennt, als vielmehr durch gemeinsame Erfahrung von Gewalt verbunden sind…“ „…Das Ensemble hält die Spannung von Anfang bis Ende hoch, zaubert mit intensivem Körperspiel wunderbare Slapstick-Momente in die enge Kammer…“ Von Manfred Kunz, Mainpost, 11.12.2011


„…Regisseurin Zacek akzentuiert dieses Personal, schärft das Profil der Personen…“ “…Werktreue, leichte Verständlichkeit - wurden vielleicht nicht erfüllt zumindest aber die eine: „Emilia Galotti“ bot niveauvolles, lebensnahes, spannungsreiches Theater. Dafür gab es für Schauspieler und Regieteam am Premierenabend viel Beifall...“ Von Jürgen Strein, Fränkische Nachrichten, 12.12.2011


„…Da tut es fast gut, dass Regisseurin Angelika Zacek nicht vor Schmunzelmomenten im Trauerspiel und ganz bewussten Stilbrüchen zurückscheut…“ Von Michaela Schneider, Main Echo, 12.12.2011

2011 - Die Ratten

Gerhard Hauptmann
Premiere: 29 Oktober 2011
LB Schleswig Holstein
Bühne: Ines Alda
Kostüme: Ines Alda
Besetzung: Anett Kruschke, Yevgenia Korolov, Ingeborg Losch, Nina Mohr, Katrin Schlomm, André Eckner, Johannes Fast, Reiner Schleberger, Felix Ströbel, Herbert Wegner


„…Hier fällt ein so bildstarkes, provokantes und ansteckendes Theater über das Publikum her, dass es seinen Verstand an der Garderobe abgeben muss (eine der zentralen Prämissen des Postdramatischen). Dafür mutiert es mit allen Sinnen zu einem ernst genommenen Subjekt und zugleich Objekt eines theatralischen Totalerlebnisses. Diese pralle Inszenierung steckt an, sie entflammt lange nach dem Vorhang Assoziationen von eruptiver Kraft, man fühlt sich wie in einem Wimmelbild, immer wieder Neues…“


„…Angelika Zacek transferiert dieses Stück radikal ins Heute. Ihr Hassenreuter propagiert den Naturalismus, während Spitta sich für das heute aktuelle Postdramatische einsetzt. Das Ganze stellt die Regisseurin auf eine Drehbühne, die von Videoprojektionsflächen flankiert wird. Dann geht die Post ab: drei schrille Stunden Zacek-Vollpower!...“ Von Peter A. Kaminsky, SHZ, 25.02.2012


„…Sicher:Platter Naturalismus ist im Film und Fernsehen viel besser als auf der Bühne aufgehoben. Und so gibt die Regisseurin dem Streitgespräch zwischen dem Theaterdirektor Harro Hassenreuter…und dem Möchtegernschauspieler Erich Spitta …über den Wahrheitsgehalt des Theaters auch eine entschieden moderne Prägung…“ Von Hannes Hansen, Kieler Nachrichten, 31.10.11

2011 - Zuhause

Ingrid Lausund
Premiere: 29 Oktober 2011
Piccolo theatro
Bühne: Heike Eulitz
Kostüme: Heike Eulitz
Besetzung: Heike Eulitz


„…Die Wandelbare darf glänzen. Schauspielerin Heike Eulitz brilliert im piccolo theatro mit den Frauenmonologen von Ingrid Lausund… Regisseurin Angelika Zacek hat einen prima Job gemacht…“ Von Ulrich Müller, Nordsee-Zeitung, 05.11.11


…“Heike Eulitz wird ihnen in der Regie von Angelika Zacek mit sichtlichem Spaß und großem Facettenreichtum vollauf gerecht. Alles wirkt unangestrengt, es passieren überraschende Brüche und die Frauen setzen sich klar von einander ab. Als von Erscheinungen geplagte Künstlerin macht sie mit großer Variabilität die unterschiedlichen Figuren in blitzschnellen sprachlichen Wechseln lebendig. Beim Bericht über die türkische Putzfrau hat sie – nicht nur beim Anbieten des Tees – einen herrlichen direkten Draht zum Publikum… ich habe mich gemeinsam mit den anderen Zuschauern an diesem Abend glänzend intelligent unterhalten gefühlt. Es wurde mit Recht sehr stark applaudiert.“ von Rainer Gerlach für radio-mensch Berlin, 15.09.12

2010 - Die Schneekönigin

Hans Christian Andersen
Premiere: 26 November 2010
Bühnen der Stadt Gera
Bühne: Marcel Zaba
Kostüme: Marcel Zaba
Besetzung: Nadja Engel, Alice von Lindenau, Vanessa Rose, Mechthild Scrobanita, Ulrich Milde, David Lukowczyk , Rüdiger Rudolph


„…Das aufgeweckte Premierenpublikum jedenfalls war hörbar begeistert und klatschte bei den Songs heftig mit. Wenn auf die Frage, wer will mein Freund sein, dann viele kleine Hände im Saal hochschnellen, gibt es keinen Zweifel daran, diese Inszenierung hat die Herzen erreicht...“ Von Angelika Bohn, Ostthüringer Zeitung, 03.12.2011

2010 - Amphitryon

Heinrich von Kleist
Premiere: 23 Oktober 2010
Mainfranken Theater Würzburg
Bühne: Birgit Remuss
Kostüme: Hella Bünte
Besetzung: Christina Motsch, Pia Röver, Marcus Staab Poncet, Philipp Reinheimer


„…Man kann es aber auch so sehen: Im "Amphitryon" geht es um prekäre Identität. Dem Sosias wird sie von Merkur ausgeprügelt, sein Herr verzweifelt schier an der Erkenntnis, dass es außer ihm noch einen Amphitryon geben muss. Pickt man sich allein den Aspekt der Identitätssuche aus Kleists Text heraus, dann wird die spritzig-leichte Komödie schnell tiefschürfend und grübelnd. Regisseurin Angelika Zacek hat genau das getan. Ihre Inszenierung hat wenig mit Kleist zu tun - tatsächlich werden nur gelegentlich Textfetzen aus dem "Amphitryon" gesprochen - und viel mit Ich-Findung...“ „…Die Regisseurin lässt ihre vier Schauspieler - Marcus Staab Poncet, Philipp Reinheimer, Pia Röver und Christina Motsch, die sich alle Rollen der Komödie teilen und die Texte teilweise als Chor sprechen…vor allem sich selbst spielen. Reinheimer erzählt zum Beispiel von seiner Familie, Motsch von ihren Erfahrungen in einem indischen Bus und Röver von schlimmen Erfahrungen beim Tod eines lieben Menschen…“ „…So ein zumindest teilweise improvisiertes Theater hat natürlich auch überraschende und starke Momente, zum Beispiel wenn Marcus Staab Poncet auf Zuruf Identitäten annimmt und quasi im Sekundentakt Beckenbauer, Marilyn Monroe oder Roland Kaiser mimt…“ Von Jürgen Strein, Fränkische Nachrichten, 25.10.10

2010 - norway.today

Igor Bauersima
Premiere: 22 Jänner 2010
Bühnen der Stadt Gera
Bühne: Stephanie Hacker
Kostüme: Stephanie Hacker
Besetzung: Alice von Lindenau, Uli Rechenbach


„…Denn Angelika Zacek (Regie) und Stephanie Hacker (Ausstattung) verzichten auf jeden Schnickschnack. Eine so minimalistisch ausgestattete Inszenierung wie dieses „norway.today“ wird selten zu sehen sein. Eine so raffinierte indes auch nicht. Denn irgendwo gibt es zu den Stimmen zwei Fotos. Und Fotos von möglichen, von Gera aus gut erreichbaren Brücken und Häusern für den todessicheren Sprung in die Tiefe…“ „…Es ist ein Spiel am Abgrund, für die Protagonisten der Geschichte und für die Inszenierung, Angelika Zacek behält diesen Abgrund scharf im Auge...“ Von Angelika Bohn, Ostthüringer Zeitung, 24.09.07


„…Schockierende Bilder zu Beginn…Schnell wechselnde Spots von Bahnschienen, Rasierklingen, Pistolen. Schlingen, Gift, Tabletten, Brücken. Die Möglichkeit sich selbst aus dem Leben zu befördern, scheinen schier unerschöpflich...“ „…Eine straffe Inszenierung ohne Schnörkel, die auf den Text und die innere Auseinandersetzung baut und daraus - in Kombination mit Videoclips – ihre Spannung nimmt. Das ist berührend und witzig zugleich, auch wenn das Lachen im Hals stecken bleibt...“ Von Uschi Lenk, Osterländer Volkszeitung, 18.09.07


„…So fühlt sich der Zuschauer unmittelbar einbezogen in die Erörterung von Leben und Tod, in die Psyche der beiden. Die Fragen, die sie sich stellen, sind auch seine…“ Von Reinhold Lindner, Freie Presse Chemnitz, 17.09.07

2009 - Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

Ingrid Lausund
Premiere: 5 Dezember 2009
Stadttheater Bremerhaven
Bühne: Claudia Krull
Kostüme: Claudia Krull
Besetzung: Heike Eulitz, Hella-Birgit Mascus, Kay Krause, Wolfgang Scheiner, Sebastian Songin


„…Gast-Regisseurin Angelika Zacek bedient aber nicht nur die komischen Momente der bitterbösen Satire von Ingrid Lausund. In Ihrer Inszenierung hält sie geschickt das Gleichgewicht zwischen Witz und Ernst. Und beweist, dass Unterhaltung und Information sich keinesfalls ausschließen…“ Von Anne Stürzer, Nordsee-Zeitung, 08.12.09

2009 - Der Junge mit den gebrochenen Fingern UA

Albert Tola
Premiere: 3 Oktober 2009
Bühnen der Stadt Gera
Bühne: Angelika Zacek
Kostüme: Angelika Zacek
Besetzung: David Lukowczyk


… Noch dichter rücken sich Schauspieler und Zuschauer im Damenklo auf die Pelle. Blut tropft dort auf die Fliesen und David Lukowczyk ist "Der Junge mit den gebrochenen Fingern", im Monolog von Albert Tola vielleicht eher ein vernachlässigtes Kind, eher neugierig als verschmitzt…“ Von Angelika Bohn, Ostthüringer Zeitung, 05.10.09


„…Zwei Handvoll Gäste drängten sich dort rund ums Waschbecken, in dem sich Schauspieler David Lukowczyk in Albert Tolas Stück „Der Junge mit den gebrochenen Fingern“ die Hände säuberte. Schauspiel hautnah. Letzteres darf übrigens im wahrsten Sinne des Wortes verstanden werden, denn nichts ahnend in das Stück gegangen, fand sich frau plötzlich in den Armen des Mimen wieder – und damit (un)freiwillig mitten auf der „Bühne“. So jedoch ergab sich immerhin die Möglichkeit, die Stimme des Schauspielers bis in dessen Bauch zu spüren. Von Nancy Dietrich, Osterländer Volkszeitung, 14.10.09


„… Schließlich bewiesen noch Regisseurin Angelika Zacek und Schauspieler David Lukowczyk, dass man auch in der Damentoilette Theater spielen kann. Zwar ist Albert Tolas "Der Junge mit den gebrochenen Fingern" ein etwas unschlüssiges Stück um Bruno, der im Krankenhaus auf etwas wartet, aber Lukowczyk flirtete gekonnt mit seinen Zuschauern…“ Von Ute Grundmann, Nachtkritik.de, 05.10.09

2009 - Lohnarbeit und Liebeslied UA

Johanna Kaptein
Premiere: 3 Mai 2009
Staatstheater Karlsruhe
Bühne: Jochen Schmitt
Kostüme: Ursina Zürcher
Besetzung: Anna-Magdalena Beetz, Eva Derleder, Sebastian Kreutz, Thomas Schrimm, Jörg Seyer


„…In der Regie von Angelika Zacek, auf der Bühne von Jochen Schmitt und in den Kostümen von Ursina Zürcher entfalten die Dramolette als bissiger Kommentar – herzhaft gespickt mit diabolischem Humor – die Zusammenhänge von Arbeitswelt und privatem Glück…“ Von Felix bloch Erben, 28.04.09


„…Die Inszenierung von Angelika Zacek gleicht einem gesellschaftlichen wie emotionalen Kaleidoskop, in dem die Stimmen im Inneren die Außenwelt nicht selten niederschreien. Keine leichte Kost, sondern bissiger Zeitgeist…“ Von -er, Stadtmagazin Inka, 15.05.09

2009 - Minna von Barnheim

Gotthold Ephraim Lessing
Premiere: 21 Februar 2009
Staatstheater Cottbus
Bühne: Mathias Rümmler
Kostüme: Mirjam Henriette Benkner
Besetzung: Johanna Emil Fülle, Susann Thiede, Gunnar Golkowski, Berndt Stichler, Roland Schroll


„…Besonderen Ideen gelingt es immer wieder neu, die Aufmerksamkeit zu schärfen oder sich subtil bemerkbar zu machen. So die verschiedenen Monitor-Dialog-Szenen mit dem allgegenwärtigen und alles wissenden Wirt. Oder die Musik. Und der bereits angesprochene Geldregen, der wie ein Tachometer die Dynamik des Stückes zu messen scheint bzw. sie mit bestimmt. Jeder Einsatz jedes Akteurs ist durchdacht und präzise…“ „… Das sind Einfälle, jede Sekunde ist interessant, jedes Detail durchdacht zur großer Kunst auf kleiner Bühne...“ „…Ein Vergnügen erwarten - ist auch ein Vergnügen…und das gilt in der Tat für jeden der dieses Stück noch sehen wird.“ Von Jens Pittasch, Kulturmagazin Cottbus, 23.02.09


„…Das Schauspiel der Kammerbühne des Staatstheaters macht ordentlich Lust auf Theater. Und auf Klassiker, denn auch die müssen keineswegs trocken und langatmig sein. Zumindest vor der Pause war das am Sonnabend auch so. Einer überaus dichten gut anderthalbstündigen „Minna“ folgte jedoch ein durchaus zwiespältiger „Danton…“ „…„Die Minna“ dagegen ist geradezu aus einem Guss. Auch wenn Regisseurin Angelika Zacek allzu deutlich macht, dass es in dieser Welt meistens nur ums liebe Geld geht – es regnet beständig Banknoten – sehen wie ein genaues und ungemein amüsantes Spiel…“ Von Martin Stefke, Märkische Allgemeine, 23.02.09

2008 - Creeps

Lutz Hübner
Premiere: 26 Oktober 2008
Bühnen der Stadt Gera
Bühne: Stephanie Hacker
Kostüme: Stephanie Hacker
Videos: Moritz Tittel
Besetzung: Gisela Aderhold, Florence Matousek, Christina Motsch, Carola Sigg, Martin Andreas Greif


„…Was 90 Minuten lang über die Bühne geht, ist rasant, frech, sehr zeitgemäß, mit leichter Hand inszeniert und trifft mit Emotionen und in Aussage voll ins Schwarze. Sehnsüchte, einhergehend mit dem gnadenlosen Verkauf der Seele, Machtrausch und der Alptraum vom individuellen Scheitern bekommen hier adäquaten Ausdruck. Stets pendelnd die Situationen zwischen himmelschreiender Komik und bösem Zynismus…“ „…Den Machern gelingt eine facettenreiche Auseinandersetzung ohne erhobenen Zeigefinger, ein kritisches Hinterfragen ohne gänzlich zu verdammen…“ Von Redakteurin Christiane Kneisel, Ostthüringer Zeitung, 28.10.08


„…Nun sorgen Autor und Regisseurin mit „Creeps“ erneut für Furore. Zacek nahm sich des Hübner-Stückes an und schenkte dem Publikum eine ausgefeilte Inszenierung die das Zeug zum Quotenhit hat. Die Zuschauer…darunter viele junge Leute, waren ebenso begeistert und drückten dies in ebensolchem, lang währendem Beifall aus…“ „…Angelika Zaceks Inszenierung besticht durch die Balance zwischen nie vordergründigem Humor und dem Wandeln am Abgrund. Und sie macht die Zuschauer zu Voyeuren, die denen das lachen schon mal im Halse stecken bleibt…“ Von Uschi Lenk, Osterländer Volkszeitung, 30.10.2008

2007 - Blackbird

David Harrower
Premiere: 25 November 2007
Stadttheater Bremerhaven
Bühne: Anette Straub
Kostüme: Anette Straub
Besetzung: Bettina Ludwig, Kay Krause


„Ein beklemmendes Psycho-Duell…Regisseurin Zacek choreographiert gekonnt die emotionalen Verstrickungen des Paares…Zwischen kurzen Momenten der Verschworenheit gleicht dieses Psychoduell einer Achterbahnfahrt. Es gibt keine eindeutigen Wahrheiten, es gibt nur unterschiedlichen Wahrnehmungen. Jeder bleibt für sich allein, sieht sich als Opfer…“ Von Redakteurin Anne Stürzer, Nordsee- Zeitung, 27.11.07


„…Und auch die Inszenierung von Angelika Zacek überlässt den Besucher mit seinen Gedanken, Vermutungen und Wertungen sich selbst…Leichte Unterhaltung ist „Blackbird“ ganz bestimmt nicht, Aber spannend und hervorragend gespielt – von der ersten bis zur letzten Minute...“ Von Sandelmann, Bremerhavener Sonntagsjournal, 02.12.07

2007 - Gestochen scharfe Polaroids

Mark Ravenhill
Premiere: 4 April 2007
Bat – Studiotheater
Bühne: Halina Kratochwil
Kostüme: Norman Heinrich
Besetzung: Elzemarieke de Voss, Christine Papst, Manolo Bertling, Christian Ehrich, Paul Walther, Milian Zerzawy

2006 - Vorher/Nachher

Roland Schimmelpfennig
Premiere: 9 September 2006
Bat-Studiotheater
Ausstattung: Max Flirl, Michaela Rüter
Besetzung: Gerlind Eschenhagen, Franziska Hayner, Nadine de Zanet, Alexander Flache, Florian Tabor, Urs Schleiff

2005 - Die Ehe der Maria Braun

Rainer Werner Fassbinder
Premiere: 24 September 2005
Udk Berlin
Bühne: Angelika Zacek
Kostüme: Angelika Zacek
Besetzung: Sulamith Bade, Janina Rudenska, Milva Stark, Christoph Bernhard, Michael Schumacher, Sebastian Straub